In Lauchhammer spielt die Musik — ein Erzählsalon bei Buntrock

3. Platz im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Kol­lek­tiv­ge­schich­te)

Salon­niè­re: »Was wir in Lauch­ham­mer mit Musik machen« lau­tet heu­te das The­ma un­seres Erzähl­sa­lons im Süd­club. Ich weiß nicht, ob der Begriff »Salon« in die­se Räu­me passt?

Hen­ry Schü­ler: Na klar! Aber »Erzähl­kel­ler« ist auch okay.

Salon­niè­re: Dann blei­ben wir beim Erzähl­sa­lon. Wir haben drei Flücht­lin­ge aus Afgha­nistan zu Gast in der Run­de.

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Sedlitzer Sausen

Aus­ge­zeich­ne­te Geschich­te im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Kol­lek­tiv­ge­schich­te)

Wolf­gang Kai­ser: Wir in Sed­litz wis­sen, wie Fes­te gefei­ert wer­den. Kar­ne­val, Pol­ter­aben­de, Som­mer­fes­te – wir las­sen nichts aus!

Zum Kar­ne­val im Febru­ar fan­den sich manch­mal zwei­hun­dert Leu­te im Saal des Gast­hau­ses »Lin­den­gar­ten« ein. Das ist für so ein klei­nes Dorf beacht­lich. Unse­re Kar­ne­vals­ge­sell­schaft stellt eine Men­ge auf die Bei­ne.

Klaus Nas­dal: Mit dem Pro­gramm geben sie sich beson­de­re Mühe.

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Was ich mit dem Kraftwerk erlebte

1. Preis im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Kol­lek­tiv­ge­schich­te)

Hel­mut Gärt­ner: In Gro­ßen­hain saß ich mit mei­ner Frau beim Arzt, als jemand die Pra­xis betrat, auf uns zukam und uns begrüß­te: »Guten Tag Herr Gärt­ner, guten Tag Frau Gärt­ner.« Ver­wun­dert erwi­der­te ich: »Wer bist denn du, ken­ne ich dich?« »Na frei­lich. Ich bin’s, der Bernd, Bernd Fuhr­mann.« Erst da erkann­te ich mei­nen alten Arbeits­kol­le­gen und begriff zum ers­ten Mal so rich­tig, wie lan­ge ich nicht mehr im Kraft­werk gewe­sen war.

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Ein Haus für die Kultur

1. Preis im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Kol­lek­tiv­ge­schich­te)

Wolf­gang Alkier: Als das Kul­tur­haus Mit­te der 1950er Jah­re gebaut wur­de, strit­ten die Ples­sa­er hef­tig dar­über. Wur­de es wirk­lich gebraucht?

Das klei­ne Fischer­dorf Ples­sa hat­te sich mit den Braun­koh­le­fun­den um die Jahr­hun­dert­wen­de in unvor­stell­ba­rem Maße ent­wi­ckelt. Es exis­tier­ten fünf Bäcker, Schlos­s­e­rei­en und Hand­werks­be­trie­be. Ver­ei­ne grün­de­ten sich. Wäh­rend im Jahr 1900 tau­send Men­schen hier leb­ten, zähl­te Ples­sa in den Sech­zi­ger­jah­ren drei­tau­send­fünf­hun­dert Ein­woh­ner.

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Der Kulturverein

Die Geschich­te von Caro­la Meiß­ner

3. Platz im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Ein­zel­ge­schich­te)

Kul­tur- und Ver­eins­le­ben in Ples­sa sind undenk­bar ohne unser Kul­tur­haus. Zur Ret­tung des Hau­ses grün­de­ten wir 2008 den »Kul­tur­ver­ein Ples­sa«. Neben vie­len Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen, die wir mit dem Ver­ein auf die Bei­ne stel­len, ist der Krea­tiv­markt ein her­aus­ra­gen­des Bei­spiel unse­rer Arbeit.

Der Markt ent­wi­ckel­te sich zu einem Selbst­läu­fer, obwohl er aus einer fixen Idee her­aus ent­stand.

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Vom Polstern und der Politik

Geschich­te von Chris­ti­na und Ilo­na Nick­lisch

Aus­ge­zeich­ne­te Geschich­te im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Kol­lek­tiv­ge­schich­te)

Ilo­na Nickisch: Mei­ne Schwes­ter Tina und ich stam­men nicht von hier, son­dern aus Worm­la­ge. Unser Vati ist dage­gen ein wasch­ech­ter Bries­ker.

Als gelern­ter Pols­te­rer ging er auf Wan­der­schaft und traf dabei in Worm­la­ge unse­re Mut­ti. Er ver­sprach, ihr eine schö­ne Her­ren­couch­gar­ni­tur anzu­fer­ti­gen, mit gro­ßen Club­ses­seln. Die Hei­rat fand statt, bald dar­auf kam unse­re Schwes­ter Bär­bel zur Welt, Chris­ti­na und ich folg­ten sechs Jah­re spä­ter.

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Alteingesessene, Zugezogene und Touristen — Wie wollen wir miteinander leben?

2. Platz im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Kol­lek­tiv­ge­schich­te)

Klaus Sau­er: Für mich stand schon immer fest, dass ich nach Gei­ers­wal­de zurück­keh­ren wür­de. Hier wuchs ich in den Sieb­zi­ger- und Acht­zi­ger­jah­ren auf und spiel­te mit mei­nen Freun­den auf der Stra­ße. Als ich in den frü­hen Neun­zi­gern zum Stu­di­um nach Güs­trow und Dres­den ging, wuss­te ich, dass ich eines Tages zurück­kom­men wür­de. In mei­nem Hei­mat­ort woll­te ich leben und alt wer­den. [Lesen Sie hier weiter]

Krasse Jugend

Die Geschich­te von Mari­an Frei­gang

1. Platz im Wett­be­werb „Die bes­ten Lau­sitz-Geschich­ten“ (Ein­zel­ge­schich­te)

Als ich zwölf war, lie­ßen sich mei­ne Eltern schei­den. Das war krass für mich. Ich hat­te Angst, dass sich die Fami­lie spal­tet. Vati und Mut­ti – so wie ich es kann­te – das exis­tier­te nicht mehr. Gleich­zei­tig kam die Wen­de. Ich befand mich mit­ten in der Puber­tät und bau­te nur Bock­mist.

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