Kommunikationstalent gesucht – Vollzeit ab 01.05.2017

Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter im Projektmanagement

Veranstaltung an den Biotürmen in Lauchhammer

Wenn dir die Lausitz am Herzen liegt und du in dieser sich im Umbruch befindenden Region etwas mit den Menschen und für die Menschen bewegen willst, haben wir den richtigen Job für dich.

Wir planen eine Großveranstaltung mit hoher Bürgerbeteiligung aus Lauchhammer. Hierfür brauchen wir einen Projektmanager vor Ort, der/die Teilnehmer wirbt, vernetzt und begleitend vor Ort koordiniert. [Lesen Sie hier weiter]

Das Verstehen fängt mit dem Zuhören an

Fünf Erzählsalons mit geflüchteten Menschen in Lauchhammer

Ein Bericht von Angelika Steffens

In der Zeit vom 22.09.16 bis zum 01.12.16 fanden im Mehrgenerationenhaus Lauchhammer fünf Erzählsalons statt. Die Erzählsalons waren Teil des Projektes „WILLKOMMEN in brandenburg junges theater von luckau nach lauchhammer“, das durch das „Bündnis für Brandenburg“ gefördert wurde. Das Theaterstück gab den TeilnehmerInnen der Salons einen besonderen Impuls, denn es zeigte Flucht, Ankommen und Einleben (afghanischer) Flüchtlinge in einer deutschen Kleinstadt. [Lesen Sie hier weiter]

Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer e.V. über das Projekt Lausitz an einen Tisch

Als Vertreter des Traditionsvereines Braunkohle Lauchhammer e.V. konnten wir in den Jahren 2015/16 das Projekt „Lausitz an einen Tisch“ miterleben und mitgestalten. Anfangs skeptisch konnten wir miterleben, wie an den fünf Orten, auf die sich das Projekt konzentrierte, etwas in Gang gesetzte wurde, wo sich Alte, Junge, Alteingesessene und Zugezogene aufeinander zu bewegten. Es war interessant zu spüren, wie ungeahnter Gestaltungswillen und Kreativitäten auf den Tisch kamen und die Menschen dieser lausitzer Orte ungebrochen den überwältigenden Transformationsprozess seit der Wende gewillt sind, weiter zu gestalten. (…)
Mit dem vorliegenden Buch erschien ein Abbild in allen Facetten der Lausitz aus dem Munde vieler Menschen. (…)
Wohl kaum in einer anderen literarischen Form können Wissen, Erleben, Realität, Wünsche, Komik und erzählerische Stilformen so in Einklang gebracht werden, wie in den Erzählsalons. Einander zuhören, andere Meinungen respektieren, Einhaltung von Regeln der Gesprächskultur bei aller Meinungsfreiheit – das zeichnet die Erzählsalons aus. So manche Schwatz- und Talkende könnte sich davon dicke Scheiben abschneiden.
Fleißig und gewissenhaft hat das Team von Rohnstock Biografien aufgezeichnet und wie genannt „Rohdiamanten zu Edelsteinen geschliffen“ und über Broschüren ein Buch geformt.

Konrad Wilhelm, mit freundlichem Glück Auf im Auftrag der Beteiligten des Traditionsvereines Braunkohle Lauchhammer e.V.

In Lauchhammer spielt die Musik – ein Erzählsalon bei Buntrock

3. Platz im Wettbewerb „Die besten Lausitz-Geschichten“ (Kollektivgeschichte)

Salonnière: »Was wir in Lauchhammer mit Musik machen« lautet heute das Thema un­seres Erzählsalons im Südclub. Ich weiß nicht, ob der Begriff »Salon« in diese Räume passt?

Henry Schüler: Na klar! Aber »Erzählkeller« ist auch okay.

Salonnière: Dann bleiben wir beim Erzählsalon. Wir haben drei Flüchtlinge aus Afgha­nistan zu Gast in der Runde.

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Krasse Jugend

Die Geschichte von Marian Freigang

1. Platz im Wettbewerb „Die besten Lausitz-Geschichten“ (Einzelgeschichte)

Als ich zwölf war, ließen sich meine Eltern scheiden. Das war krass für mich. Ich hatte Angst, dass sich die Familie spaltet. Vati und Mutti – so wie ich es kannte – das existierte nicht mehr. Gleichzeitig kam die Wende. Ich befand mich mitten in der Pubertät und baute nur Bockmist.

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Ein Erzählsalon zum 8-jährigen Bestehen des Mehrgenerationenhauses in Lauchhammer

Ein Bericht von Kerstin Gogolek über den ersten eigenen Erzählsalon in Lauchhammer

Am Freitag, den 27.5., fand anlässlich des 8. MGH-Geburtstages ein Erzählsalon statt. Fünfzehn Gäste (Mitarbeiterinnen, Kooperationspartnerinnen, Landrat, Mitarbeiterin LRA, Stadtverwaltung, Politikvertreterinnen) erzählten ihre Geschichte aus acht Jahren Mehrgenerationenhaus (MGH) Lauchhammer. Weitere 15 Personen hörten zu.

Die Mitglieder des KooperationsAnstiftung e. V. zerbrachen sich im Vorfeld eine Weile den Kopf, ehe sie darauf kamen, wie sie das 8-jährige Bestehen des MGH auf originelle Weise würdigen können: Sie luden die Gäste ein, zu einer Erzählrunde zusammenzukommen – und ich würde diese das erste Mal als Salonnière leiten. [Lesen Sie hier weiter]

Schule und Krieg

Die Geschichte von Käthe Beier

Ich wuchs in Lauchhammer-Süd auf. Meine Familie besaß eine Bäckerei. Ich wurde 1941 eingeschult. Unterricht fand kaum statt, denn es gab keine Lehrer. Die waren entweder In- validen oder im Krieg. Ein Lehrer hatte eine starke Gehbehinderung. Er ging am Stock. Er war böse und unbeliebt, weil er uns Kinder prügelte.
In der vierten Klasse behandelten wir das Deutschlandlied. Wenn ich un- sere Nationalhymne höre, erinnere ich mich an eine Szene im Musikunterricht. Wir sangen: »Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt«. Der Lehrer fragte: »Wer kann gut schreiben?« »Die Käthe«, riefen meine Mitschüler. Ich stieg auf die Trittleiter und schrieb die Worte mit Kreide an die große Tafel.

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Ich Boxe für die Jugend

Geschichte von Stefan Cepa

Ich bin ein Wendekind. 1989 geboren, wuchs ich als Kind der Kohle auf. Meine Mutter arbeitete als Maschinistin, meine Großeltern in der Brikettfabrik. Meinen leiblichen Vater kenne ich nicht. Er verließ meine Mutter 1992. Als Knirps rannte ich in den Neubauten herum. Ich war ein kleiner Wilder. In Lauchhammer-Mitte, da wo jetzt das Fitnessstudio ist, besuchte ich den Kindergarten und warf den Kindern die Spielsachen um die Ohren.
Nach der Wende musste meine Mutter umschulen, so wie viele, die aus der Kohle kamen. Sie ging zur Wohnungsgenossenschaft. Dann lernte sie meinen Vater kennen, der arbeitete bei TAKRAF. Wir zogen nach Lauchhammer-Ost, wo ich bis heute in einer Wohnung im Haus meines Vaters lebe.

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