Politprominenz und Emotionen bei der Premiere von „Lausitz. Lebensgeschichten einer Heimat“

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Nach zwölf Mona­ten Lau­sitz-Pro­jekt fan­den sich Lau­sit­ze­rin­nen und Lau­sit­zer zum Fei­ern in Groß­räschen ein. In der ers­ten Rei­he nah­men Dr. Mar­ti­na Münch, Kat­rin Rohn­stock, Iris Glei­cke und Prof. Rolf Kuhn Platz. Foto: Det­lef A. Hecht

Auf die­sen Tag haben vie­le in der Regi­on gewar­tet. Nach mehr als 32 Erzähl­sa­lons, in denen rund 230 Lau­sit­ze­rin­nen und Lau­sit­zer ihre Geschich­ten erzähl­ten, fand am 22. Sep­tem­ber 2016 die fei­er­li­che Pre­mie­re des Buches »Lau­sitz. Lebens­ge­schich­ten einer Hei­mat« statt. Mehr als 60 Gäs­te waren der Ein­la­dung ins IBA-Stu­dier­haus nach Groß­räschen gefolgt:

Erzäh­le­rin­nen und Erzäh­ler, inter­es­sier­te Ein­hei­mi­sche sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Poli­tik, Regio­nal­ent­wick­lung und Wirt­schaft. [Lesen Sie hier wei­ter]

Einladung zur Buchpremiere „Lausitz. Lebensgeschichten einer Heimat“ am 22.09.2016

Lausitz Lebensgeschichten einer Heimat Cover

Wir laden Sie herz­lich ein zur Pre­mie­re des Buches

»Lau­sitz. Lebens­ge­schich­ten einer Hei­mat«

am 22.09.2016 um 11 Uhr

im IBA-Stu­dier­haus, See­stra­ße 84–86, 01983 Groß­räschen!

Ein Jahr Erzähl­pro­jekt »Die Lau­sitz an einen Tisch« liegt hin­ter uns – zwölf Mona­te vol­ler Erin­ne­run­gen und Per­spek­ti­ven auf eine neue und alte Hei­mat, vol­ler Begeg­nun­gen zwi­schen jung und alt, Alt­ein­ge­ses­se­nen und Zuge­zo­gen. Es wur­de inner­halb die­sen kur­zen Zeit­rau­mes ein Raum für außer­ge­wöhn­li­che Begeg­nun­gen geschaf­fen, die sonst fast unmög­lich schei­nen. [Lesen Sie hier wei­ter]

Preisverleihung „Die besten Geschichten aus der Lausitz“

Die Preisträger
Grup­pen­bild mit Staats­se­kre­tär: Die Preis­trä­ger und Juro­ren zusam­men mit dem Pots­da­mer Gra­tu­lant Hen­drik Fischer (4. v.h.l) vor dem IBA-Stu­dier­haus; Foto: Det­lef A. Hecht

End­lich war es so weit: Am 26. Mai wur­den die bes­ten Geschich­ten aus der Lau­sitz aus­ge­zeich­net. Neun Erzäh­lun­gen – stell­ver­tre­tend für die Fül­le an gro­ßen und klei­nen Geschich­ten, denen wir in den ver­gan­ge­nen zehn Mona­ten in zahl­rei­chen Erzähl­sa­lons lausch­ten, und die wir für unse­re Bro­schü­ren auf­schrei­ben durf­ten – auto­ri­siert von den Erzäh­lern. [Lesen Sie hier weiter]

C. Wolfgang Müller über den Erzählsalon in der Lausitz

In der Metho­de der ‚Gemein­we­sen­ar­beit’ ist die Iden­ti­fi­zie­rung und Gewin­nung sog. ‚infor­mel­ler Füh­rer im Stadt­teil’ neben der Iden­ti­fi­zie­rung tra­gen­der sozia­ler Pro­ble­me im Kiez eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für eine dau­er­haf­te Zusam­men­ar­beit mit den Bür­gern und nicht für sie.
Die Erzähl­sa­lons von Kat­rin Rohn­stock in der Lau­sitz sind für mich eine neue Form der Gewin­nung ‚infor­mel­ler’ (bis­her nicht her­vor­ge­tre­te­ner) Füh­rer im Stadt­teil.
Durch ihre Erzäh­lun­gen, die sich um den Wohn­ort, die Arbeits­stät­te und die Arbeit ran­ken, kön­nen sie in eine pro­duk­ti­ve und ver­ständ­nis­vol­le Bezie­hung zuein­an­der tre­ten und zu einer hand­lungs­ori­en­tier­ten Gemein­schaft wer­den.

C. Wolf­gang Mül­ler, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten und Sozi­al­päd­ago­gik der TU Ber­lin

Großer Andrang bei Broschüren-Premiere: IBA-Studierhaus voller Geschichten

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Foto: Sebas­ti­an Bertram

Das Pro­jekt „Lau­sitz an einen Tisch“ fei­ert einen wei­te­ren Etap­pen­er­folg: Am Mon­tag­abend prä­sen­tier­te das Team um Initia­to­rin Kat­rin Rohn­stock im IBA-Stu­dier­haus in Groß­räschen die zwei­te Bro­schü­re mit Geschich­ten aus den Erzähl­sa­lons der fünf Pro­jekt­stand­or­te. 55 Gäs­te waren gekom­men, dar­un­ter vie­le Erzäh­ler der Salons sowie die Orts­vor­ste­her bzw. Bür­ger­meis­ter. [Lesen Sie hier wei­ter]

Der Erzählsalon bleibt in der Lausitz

Erin­ne­run­gen sind aus wun­der­sa­mem Stoff gemacht – trü­ge­risch und den­noch zwin­gend, mäch­tig und schat­ten­haft. Es ist kein Ver­lass auf die Erin­ne­run­gen, und den­noch gibt es kei­ne Wirt­klich­keit außer der, die wir im Gedächt­nis tra­gen.“ – Klaus Mann

Salonnièren-Seminar_April2016_Lausitz
Foto: Det­lef A. Hecht

Der zwei­te Teil des Lau­sit­zer Salon­niè­ren-Semi­nars beschäf­tig­te sich mit den theo­re­ti­schen Hin­ter­grün­den des Erzähl­sa­lons, dem Erin­nern und dem auto­bio­gra­fi­schen Erzäh­len – nach­dem der ers­te Teil das prak­ti­sche Hand­werks­zeug zum Auf­bau und zur Durch­füh­rung eines Erzähl­sa­lons ver­mit­telt hat­te.
Die zwölf zukünf­ti­gen Salon­niè­ren waren bunt zusam­men­ge­wür­felt vom Stu­den­ten bis zum Pen­sio­när und brach­ten unter­schied­li­ches Vor­wis­sen mit. [Lesen Sie hier wei­ter]