Der Erzählsalon als Verfahren strategischen Erzählens

Im Die­ge­sis, dem inter­dis­zi­pli­nä­ren E-Jour­nal für Erzähl­for­schung, ist nun ein wis­sen­schaft­li­cher Arti­kel über unser Ver­an­stal­tungs­for­mat Erzähl­sa­lon erschie­nen.

Der Sozio­lo­ge und Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Medi­en­wis­sen­schaft­ler Dr. Ralph Rich­ter und der Sozio­lo­ge Nepo­muk Rohn­stock beglei­te­ten für die­sen Arti­kel das Lau­sitz-Pro­jekt von Beginn an. Die bei­den besuch­ten über die gesam­te Zeit hin­weg Erzähl­sa­lons und ver­folg­ten dadurch die Ent­wick­lung in den Pro­jekt­stand­or­ten. Dar­über hin­aus mode­rier­te Nepo­muk Rohn­stock Erzähl­sa­lons als Salon­nier, nach­dem er die ent­spre­chen­de Qua­li­fi­ka­ti­on im Salon­nie­ren-Semi­nar erwor­ben hat­te. [Lesen Sie hier weiter]

Kommunikationstalent gesucht — Vollzeit ab 01.05.2017

Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter im Projektmanagement

Ver­an­stal­tung an den Bio­tür­men in Lauch­ham­mer

Wenn dir die Lau­sitz am Her­zen liegt und du in die­ser sich im Umbruch befin­den­den Regi­on etwas mit den Men­schen und für die Men­schen bewe­gen willst, haben wir den rich­ti­gen Job für dich.

Wir pla­nen eine Groß­ver­an­stal­tung mit hoher Bür­ger­be­tei­li­gung aus Lauch­ham­mer. Hier­für brau­chen wir einen Pro­jekt­ma­na­ger vor Ort, der/die Teil­neh­mer wirbt, ver­netzt und beglei­tend vor Ort koor­di­niert. [Lesen Sie hier weiter]

Das Verstehen fängt mit dem Zuhören an

Fünf Erzähl­sa­lons mit geflüch­te­ten Men­schen in Lauch­ham­mer

Ein Bericht von Ange­li­ka Stef­fens

In der Zeit vom 22.09.16 bis zum 01.12.16 fan­den im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus Lauch­ham­mer fünf Erzähl­sa­lons statt. Die Erzähl­sa­lons waren Teil des Pro­jek­tes „WILLKOMMEN in bran­den­burg jun­ges thea­ter von luckau nach lauch­ham­mer“, das durch das „Bünd­nis für Bran­den­burg“ geför­dert wur­de. Das Thea­ter­stück gab den Teil­neh­me­rIn­nen der Salons einen beson­de­ren Impuls, denn es zeig­te Flucht, Ankom­men und Ein­le­ben (afgha­ni­scher) Flücht­lin­ge in einer deut­schen Klein­stadt. [Lesen Sie hier wei­ter]

Traditionsverein Braunkohle Lauchhammer e.V. über das Projekt Lausitz an einen Tisch

Als Ver­tre­ter des Tra­di­ti­ons­ver­ei­nes Braun­koh­le Lauch­ham­mer e.V. konn­ten wir in den Jah­ren 2015/16 das Pro­jekt „Lau­sitz an einen Tisch“ mit­er­le­ben und mit­ge­stal­ten. Anfangs skep­tisch konn­ten wir mit­er­le­ben, wie an den fünf Orten, auf die sich das Pro­jekt kon­zen­trier­te, etwas in Gang gesetz­te wur­de, wo sich Alte, Jun­ge, Alt­ein­ge­ses­se­ne und Zuge­zo­ge­ne auf­ein­an­der zu beweg­ten. Es war inter­es­sant zu spü­ren, wie unge­ahn­ter Gestal­tungs­wil­len und Krea­ti­vi­tä­ten auf den Tisch kamen und die Men­schen die­ser lau­sit­zer Orte unge­bro­chen den über­wäl­ti­gen­den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess seit der Wen­de gewillt sind, wei­ter zu gestal­ten. (…)
Mit dem vor­lie­gen­den Buch erschien ein Abbild in allen Facet­ten der Lau­sitz aus dem Mun­de vie­ler Men­schen. (…)
Wohl kaum in einer ande­ren lite­ra­ri­schen Form kön­nen Wis­sen, Erle­ben, Rea­li­tät, Wün­sche, Komik und erzäh­le­ri­sche Stil­for­men so in Ein­klang gebracht wer­den, wie in den Erzähl­sa­lons. Ein­an­der zuhö­ren, ande­re Mei­nun­gen respek­tie­ren, Ein­hal­tung von Regeln der Gesprächs­kul­tur bei aller Mei­nungs­frei­heit — das zeich­net die Erzähl­sa­lons aus. So man­che Schwatz- und Tal­ken­de könn­te sich davon dicke Schei­ben abschnei­den.
Flei­ßig und gewis­sen­haft hat das Team von Rohn­stock Bio­gra­fi­en auf­ge­zeich­net und wie genannt „Roh­dia­man­ten zu Edel­stei­nen geschlif­fen“ und über Bro­schü­ren ein Buch geformt.

Kon­rad Wil­helm, mit freund­li­chem Glück Auf im Auf­trag der Betei­lig­ten des Tra­di­ti­ons­ver­ei­nes Braun­koh­le Lauch­ham­mer e.V.

Katrin Rohnstock stellt Erzählsalon auf Zukunftsforum vor

In den Erzählsalons in der Lausitz, wie hier in Lauchhammer, sind Initiativen entstanden, die die Lausitz lebenswerter machen.
Der Erzähl­sa­lon in der Arche in Lauch­ham­mer brach­te Jung und Alt zusam­men an einen Tisch.

Kat­rin Rohn­stock ist ein­ge­la­den, am 25. Janu­ar 2017 auf dem »Zukunfts­fo­rum länd­li­che Ent­wick­lung« des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft zu spre­chen.

Unter dem Titel »Der Erzähl­sa­lon als For­mat zur Selbst­er­mäch­ti­gung der Bür­ger und sei­ne Ver­brei­tung durch Salon­niè­ren« berich­tet Kat­rin Rohn­stock von ihren Erfah­run­gen mit dem Struk­tur­ent­wick­lungs­pro­jekt »Die Lau­sitz an einen Tisch« und erläu­tert die Bedeu­tung der Salon­niè­ren-Aus­bil­dung. [Lesen Sie hier wei­ter]

Ministerin Martina Münch auf der Buchpremiere: „Geschichten sind ein Geschenk“

Foto: Detlef A. Hecht
Kat­rin Rohn­stock, Mar­ti­na Münch und Rolf Kuhn Foto: Det­lef A. Hecht

Abschluss­wor­te von Dr. Mar­ti­na Münch, Minis­te­rin für Wis­sen­schaft, For­schung und Kul­tur des Lan­des Bran­den­burg, zur Buch­pre­mie­re von »Lau­sitz. Lebens­ge­schich­ten einer Hei­mat« in Groß­räschen am 22.09.2016:

Ein Schluss­wort möch­te ich gar nicht spre­chen, denn es gibt kei­nen Schluss die­ser Erzähl­sa­lons. Ich möch­te mich ganz herz­lich für die­sen wun­der­ba­ren Vor­mit­tag und für die Mög­lich­keit bedan­ken, eini­ge Ihrer Geschich­ten zu hören und nach­zu­emp­fin­den, was in den Erzähl­sa­lons pas­siert ist. [Lesen Sie hier wei­ter]

Geschichten und Kurioses aus den letzten Jahren des Tagebaus Koschen

Von Chris­ti­an Benusch

Zu Gast: Karl Heinz Mei­nert – der letz­te Gru­ben­be­triebs­lei­ter aus dem Tage­bau Koschen (heu­ti­ger Gei­ers­wal­der See)20161012sl-gw-es-gesch-tagebau-img_0025

Es war bereits 18:45 Uhr, als ich in die Gast­stät­te kam. Der Saal der Gru­ben­lam­pe war fest­lich erleuch­tet und eine gro­ße Tafel stand in der Mit­te. Lei­der saß bis­lang nur ein Mann am Tisch, den­noch war ich guten Mutes. Im Lau­fe der nächs­ten Minu­ten füll­te sich der Raum und die Plät­ze am Tisch wur­den zuse­hens weni­ger – ich freu­te mich inner­lich über das gro­ße Inter­es­se. [Lesen Sie hier wei­ter]